Villa Angela Pecorino DOC

Villa Angela Pecorino DOC

Villa Angela Pecorino DOCFalerio Doc Pecorino

Informationen zum Wein: 1. Produktionsjahr: 2006

Produktionsgebiet: Ausgesuchte Trauben aus den Weinbergen von Ascoli Piceno

Traubensorte: Pecorino 100%.

Durchschnittl. Höhenlage: 200-300 m ü.d.M.

Bodenart: durchschnittliche Zusammensetzung zum Sandigen hin tendierend

Erziehungssystem: Guyot

Anlagendichte: 5.000 Stöcke pro Hektar

Ertrag pro Hektar: ca. 80 Doppelzentner Trauben

Ertrag pro Stock: ca. 1,5 kg Trauben

Ernte: per Hand, frühmorgens oder am späten Nachmittag; die Trauben werden dann in kleinen Kisten abgelegt, die in Kühlzellen gelagert werden, bevor sie in die Kellerei kommen.

Gärung: die Trauben werden äußerst sorgfältig Mitte September verlesen; unmittelbar auf die leichte Pressung folgt das Absenken der Temperatur, um die Dekantation und die Ausscheidung der schwebenden Trübungen zu begünstigen. Die Gärung erfolgt immer bei geführter Temperatur ( 14-15°C) in Stahlwannen. Während des gesamten Ausbaus im Stahl (bis ungefähr Februar), wird der jetzt zu Wein gewordene Saft auf einer Temperatur von ca. 10°C gehalten, um das Aromagut zu erhalten.

ORGANOLEPTISCHE ANALYSE:

Farbe: Strohgelb mit grünlichen Reflexen.

Aroma: In der Nase ist er angenehm, intensiv, raffiniert, mit Anklängen an exotisches Obst, Zitrusfrüchte, Akazienblüten und Jasmin, Kräuter, Weißdorn und einer Ahnung von Banana, die sich mit anderen, neuen, ungewöhnlichen und originellen Düften mischen, alle auf jeden Fall angenehm.

Geschmack: Im Gaumen hat die Frische die Oberhand, sie unterstreicht die für diese Traubensorte typischen Aromen. Dieser Wein schafft es im Geschmack Säure, Frische und Süße zu verbinden. Eine ungewöhnliche Eleganz, für die ihn auch die Gaumen mit sehr hohen Anforderungen zu schätzen werden wissen.

GESCHICHTLICHE INFORMATIONEN: Warum genau diese Rebsorte sich ihren Namen mit einem bekannten italienischen Käse teilt, ist unbekannt, vielleicht hängt es mit den saisonal bedingten Wanderungen der Hirten und ihrer Herden zusammen, die traditionell eben in den Regionen stattfinden, in denen die Rebsorte Pecorino zuhause ist. Ihre Ursprünge hat sie in den Marken, angebaut wird sie wegen ihrer frühen Reife, der niedrige Ertrag führt aber dazu, dass viele Weinbauern sie vernachlässigen, um sich anderen, ertragreicheren Rebsorten zu widmen. Der Pecorino bevorzugt frische und hohe Hügelgebiete und gehört zur großen Familie der Trebbiano-Sorten, den „Amineen“.